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V O R T R A G   I M   G E S C H I C H T S C A F É   A M   4 .   N O V E M B E R   2 0 0 8 

Über seine bewegte Schulzeit berichtete Herr Hans Gehrcke (Kirchenpauer-Abiturient des Jahrgangs 1948) am Nachmittag des 4. November 2008 im Rahmen des Geschichtscafés (Vorträge zur Stadtteilgeschichte bei Kaffee und Kuchen) im Stadtteilarchiv Hamm (Carl-Petersen-Straße 76, Hamburg-Hamm, www.hh-hamm.de/stadtteilarchiv).
In seinem Vortrag mit dem Titel "Meine Schulzeit von 1938 mit einer längeren Unterbrechung bis 1948 im Kirchenpauer-Realgymnasium" berichtete Herr Gehrcke von den Anfängen seiner Schulzeit in Friedenszeiten über sämtliche Kriegsjahre, den Neubeginn 1945 bis hin zum Abitur im Jahre 1948. Ergänzt wurden seine Ausführungen von den Erfahrungen anderer Mitschüler aus benachbarten Jahrgängen, die zusätzlich von der Kinderlandverschickung erzählen konnten.
In kleinem Kreis saßen wir Kirchenpauer noch bis etwa 18 Uhr zusammen, und für mich war es ein sehr interessanter und informativer Nachmittag (und außerdem war der selbstgebackene Kuchen sehr lecker!).



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T R A U E R F E I E R   F Ü R   H E R R N   G A U E R K E   A M   4 .   A P R I L   2 0 0 8 

Am Ostermontag ist Herr Gauerke, Chemie- und Erdkundelehrer am Kirchenpauer-Gymnasium von etwa 1975 bis 1986, beim Joggen von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Die Trauerfeier zu seinen Ehren fand am Freitag, dem 4. April 2008 in Buchholz auf dem Waldfriedhof statt. Viele seiner Kolleginnen und Kollegen und Schülerinnen und Schüler waren dorthin gekommen, um gemeinsam mit seiner Familie und seinen Freunden von ihm Abschied zu nehmen. Die kleine Kapelle fasste nicht die große Zahl seiner Freunde.
Nach einer Trauerrede des Pastors ergriff einer der jüngeren Brüder Herrn Gauerkes das Wort, um mit sehr persönlichen Worten Abschied zu nehmen. Anschließend zeichnete eine sehr langjährige Freundin gemeinsam mit ihrer Tochter anhand von Mitbringseln aus Norwegen einige Charakterzüge Herrn Gauerkes nach. Insgesamt war es eine sehr bewegende Trauerfeier.
Von den Kirchenpauer-Lehrern waren Frau Marckmann und die Herren Dr. Schmidt-Tiedemann, Schwarz, Nolle, Glaser-Riegler, Mauersberger und Scheider anwesend, außerdem unsere langjährige Schulsekretärin Frau Mais.
Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt Herrn Gauerkes Witwe, die mit bewundernswerter Stärke diese schwere Stunde getragen hat. Herrn Gauerke werden wir ein ehrendes Andenken bewahren.



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S C H U L T R E F F E N   A M   2 .   F E B R U A R   2 0 0 8 

An unseres Namensgebers 200. Geburtstag fand in unserem ehemaligen Schulgebäude am Hammer Steindamm und anschließend in der Factory Hasselbrook ein Schultreffen in Fortführung der guten Tradition des leider schon verstorbenen Herrn Federau statt.
Schon vor Öffnung des Gebäudes an jenem Sonnabend versammelten sich Heerscharen ehemaliger Kirchenpauer-Schüler und -Lehrer auf dem Schulhof, um in großer Zahl ab 10 Uhr in unsere heiligen Hallen zu strömen. Wohl an die 200 Ehemalige mögen es gewesen sein, die für kurze Zeit den Kirchenpauer-Geist durch die Flure und Klassenräume wehen ließen.
Besonderer Höhepunkt des Tages war ein kurzes Konzert der aktuellen Geigenklasse unseres ehemaligen Musiklehrers in der Aula. Herr Glaser-Riegler ist seit Sommer 2007 Klassenlehrer einer 5. Klasse des Gymnasiums Hamm, und für diese kurze Vorbereitungszeit war das Ergebnis beeindruckend.
Neben Herrn Glaser-Riegler und seinen Schülerinnen und Schülern, die vom dankbaren Auditorium mit einer kleinen Spende zur Pflege der Instrumente bedacht wurden, gebührt mein Dank für das Gelingen dieses ersten Teils unseres Schultreffens Herrn Lundius für seine muntere Rede mit der Erinnerung an die Kirchenpauer-Hymne und Frau Friese und ihren Kolleginnen und Kollegen von der Verwaltung des Bildungszentrums der Hamburger Steuerverwaltung für das Opfern ihrer Freizeit, um uns diesen kurzen Blick in unser altes Gemäuer zu ermöglichen.
Zum gemütlichen Teil des Tages ging es anschließend in die Factory Hasselbrook zum Brunch. Bei einer Kapazität von etwa 150 Personen waren bestimmt (gefühlte) 180 Ehemalige anwesend. Auch hier war ich überwältigt von der immensen Resonanz, die mir eindrucksvoll gezeigt hat, dass unter uns Kirchenpauern ein besonderer Zusammenhalt herrscht. Erwartungsgemäß fand man sich im Kreise seiner Klassenkameraden zum Klönen zusammen oder sammelte sich um die zahlreich anwesenden Lehrer, die natürlich sehr daran interessiert waren zu erfahren, was aus "ihren" Schülern von damals geworden ist.
Für das leibliche Wohl sorgte unaufdringlich und aufmerksam das Team der Factory Hasselbrook, das meinen Dank für die Arbeit mit einem Lob an die "entspannten und lockeren" Gäste beantwortete.
Als ich abends um 18 Uhr die Factory Hasselbrook nach einem arbeitsreichen aber schönen Tag verließ, saßen die letzten drei Unentwegten immer noch zusammen.
Allen, die durch ihre Mithilfe dazu beigetragen haben, das Chaos in Grenzen zu halten (und ich dachte, ich wäre gut vorbereitet gewesen), danke ich ebenso wie denjenigen, die auf andere Weise - und sei es nur durch ihre Anwesenheit mit guter Laune - diesen Tag zu einem besonderen Tag gemacht haben.
Als Termin für das nächste Treffen dieser Art bietet sich Sonntag, der 27. April 2014 an. Der 27. April des Jahres 1914 war der erste Schultag des neugegründeten Kirchenpauer-Realgymnasiums.



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